Rathaus Aktuell

Aktuelles aus dem Gemeindeamt

Ältere Beiträge können Sie hier anzeigen lassen!

Laufend aktuelle Themen finden Sie auch in unseren Gemeindeblättern hier...!

Gemeinde Möttingen

Öffentliche Bekanntmachung

 

Die Gemeinde Möttingen hat eine Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Möttingen
(2. Änderungssatzung) erlassen.

Die Satzung tritt am 01.09.2017 in Kraft.

Sie liegt in der Verwaltung der Gemeinde zur Einsicht während der allgemeinen Geschäftsstunden auf.

Möttingen, den 15.02.2017

gezeichnet

Erwin Seiler, Erster Bürgermeister

 

Zur 2. Änderungssatzung mit den neuen Gebühren gelangen Sie hier...

 

 


Richtlinien der Gemeinde Möttingen
über die Förderung des Abbruches und Umnutzung alter Bausubstanz
 zum Zwecke der Wohnbebauung oder Ersatzwohnbauten

Die Gemeinde Möttingen hat diese Richtlinien erlassen, um die Wohnbebauung innerorts zu fördern. Die seit 2004 geltenden Richtlinien haben durch die aktuelle Gesetzgebung enorm an Bedeutung gewonnen. Großes Thema ist nämlich zurzeit die BauGB-Novelle aus dem Jahr 2013, in der sich der Gesetzgeber das Ziel gesetzt hat, die Innenentwicklung zu stärken und die Neuinanspruchnahme von Flächen zu reduzieren.

Nach Änderung des § 1 Abs. 5 Satz 3 Baugesetzbuch soll die städtebauliche Entwicklung vorrangig durch Maßnahmen der Innenentwicklung erfolgen. Das heißt, dass vor der Ausweisung von Baugebieten auf der grünen Wiese, zuerst in den Innerortslagen Baulücken und Flächen zur Bebauung geprüft werden müssen. In Folge dieser Rechtsprechung erhalten natürlich die Zuschussrichtlinien der Gemeinde Möttingen größere Bedeutung, da sie die Schaffung von Wohnbebauung im Altort fördern.

Auch im Jahr 2017 werden von der Gemeinde Möttingen wieder 10.000 € zur Auszahlung bereitgestellt. Bitte melden Sie sich rechtzeitig, falls Sie 2017 eine Maßnahme beginnen wollen!

Nachfolgend eine Kurzfassung der Richtlinien. Die vollständigen Richtlinien können auch auf der Gemeindehomepage unter www.moettingen.de/ortsrecht.htm abgerufen werden.

Förderziele:

·    Schaffung eines Anreizes für „Bauen bzw. Umbauen im Ortskern“

·    Vermeidung von Flächenverbrauch am Ortsrand

·    Vermeidung zusätzlicher Flächenversiegelungen

·    Steigerung des Wohnwertes im Innerortsbereich

·    Verbesserung des Ortsbildes

Fördervoraussetzungen: 

·    Formlose, schriftliche Antragstellung vor Beginn der Maßnahme (z.B. Abbruch + Neubau oder Umbau eines Stadels …).

·    Vorlage der baurechtlichen Zustimmung zum Abbruch bzw. Umbau

·    Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung

·    Vorlage und Anerkennung einer Berechnung des umbauten Raumes des abzubrechenden bzw. umzubauenden Objektes

·    Vorlage des genehmigten Bauplanes für Ersatzbau bzw. Umbau (Wohnhaus)

·    Schaffung von Wohnraum innerhalb vier Jahren

Höhe der Förderung: 

·       Bemessungsgrundlage der Höhe der Förderung ist die Kubatour (umbauter Raum) des abzubrechenden Objektes
(gerundet auf 50 m³).

·    Zur Zuschussberechnung wird immer das kleinere Gebäude herangezogen. Das heißt, dass bei einem Abbruch von z.B. 3000 m³ und einem Neubau von 1000 m³ der Neubau bezuschusst wird. Bei einem Abriss von 300 m³ und einem Neubau von 1500 m³ wird der Abbruch bezuschusst.

·    Der Fördersatz beträgt für den Abbruch eines Gebäudes bei Schaffung von Wohnraum 2,50 Euro/m³.

·    Bei Umbau/Umnutzung eines Gebäudes bei Schaffung von Wohnraum 2,50 Euro/m³.

Städtebauförderung – Zuwendungen im Jahr 2017 für Umbauten im Sanierungsgebiet Möttingen möglich!

(www.moettingen.de/ortsrecht.htm)

 

„Kommunales Förderprogramm“

Die Gemeinde Möttingen ist mit dem Sanierungsbiet „Altort Möttingen mit Egerweg“ schon längere Zeit im Städtebauförderungsprogramm aufgenommen worden.

Für die im Sanierungsgebiet liegende Anwesen können die Bürger bei Umbauten und Sanierungen im Jahre 2017 Zuwendungsanträge stellen, wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen und bei der Gemeinde einen Antrag einreichen.

Auszüge aus den Richtlinien:

Förderzweck: Das Programm dient dem Erhalt und der Pflege eines einheitlichen Ortsbildes sowie des eigenständigen Charakters des Ortes. Die Entwicklung soll durch geeignete Erhaltungs-, Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen unter Berücksichtigung des Ortsbildes der funktionalen Anforderung an die Ortstruktur und ggf. unter denkmalpflegerischer Gesichtpunkte unterstützt werden.

Gegenstand der Förderung: Im Rahmen des kommunalen Förderprogramms können folgende Maßnahmen, soweit sie den Sanierungszielen entsprechen und vorbehaltlich vorhandener Haushaltsmittel sowie der Zustimmung der Regierung von Schwaben, gefördert werden:

-        Instandsetzung und Renovierung von Außenfassaden bestehend aus:

-        Instandsetzung und Erneuerung von Fenstern und Fensterläden

-        Instandsetzung und Erneuerung von Dachrinnen, Fensterblechen usw.

-        Dachinstandsetzungen

-        Instandsetzung und Erneuerung von Haustüren, Außentüren und Hoftoren

-        Instandsetzung und Erneuerung von Werbeflächen

-        Instandsetzung und Erneuerung von Einfriedungen und Außentreppen

-        Anlage bzw. Neugestaltung von Vor- und Hofräumen (z.B. durch Begrünung und Entsiegelung)

-        Sonstige gestalterische Maßnahmen im Sinne dieser Richtlinie

 

Fördervoraussetzungen: Die Maßnahme soll mit den von der Gemeinde Möttingen erlassenen Gestaltungsrichtlinien im Einklang stehen. Die Maßnahme muss der Verbesserung und Erhaltung des Ortsbildes und der Wohnfunktion dienen. Städtebauliche Missstände müssen behoben und Sanierungsziele nach den vorbereitenden Untersuchungen erreicht werden.

Jede Einzelmaßnahme muss mit der Gemeinde und ggf. mit den Denkmalschutzbehörden (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Landratsamt Donau-Ries) bei Einzelförderung mit förderfähigen Kosten von über 40.000,00 € auch mit der Regierung von Schwaben im Detail besprochen werden. Vorgaben und Auflagen sind zu erfüllen und einzuhalten.

Förderungshöhe /Förderungsbedingungen:

Die Förderung beträgt bis zu maximal 30 % der förderfähigen Kosten. Die Höhe der Förderung unterliegt der Einzelfallprüfung. Die Regelförderquote liegt bei 15 – 20 %. Es wird als Bagatellgrenze ein Förderbetrag von 1.000,00 EUR festgelegt. Die Förderung wird als einmaliger Zuschuss gewährt. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Zuwendungsempfänger: Die Fördermittel werden natürlichen und juristischen Personen gewährt.

Antragsverfahren: Anträge auf Förderung sind nach vorheriger fachlicher Beratung durch die Gemeinde bzw. in dessen Vertretung durch die Sanierungsbetreuung schriftlich an die Gemeinde Möttingen zu stellen. Dem Antrag auf Förderung sind folgende Unterlagen beizufügen:

-        Kurzerläuterung der geplante(n) Maßnahme(n)

-        Kostenangebote der einzelnen Gewerke (bei Einschaltung eines Architekten genügt eine Kostenschätzung) aus denen die geplanten Leistungen eindeutig hervorgehen.

-        Planunterlagen (wenn erforderlich)

-        Lageplan M 1:1000

-        Fotodokumentation des Zustands vor der Sanierung

Die Gemeinde prüft, ob die Maßnahme dem Förderzweck entspricht. Baurechtliche und denkmalschutzrechtliche Erfordernisse bleiben davon unberührt. Wird die Förderung befürwortet, legt die Gemeinde die Höhe der Förderung fest. Es erfolgt der Abschluss eines Sanierungsvertrages mit dem Antragsteller.

Es darf erst nach schriftlicher Zustimmung durch die Gemeinde begonnen werden. Bei Maßnahmen mit Förderbeträgen von über 8.000 € muss zusätzlich die Zustimmung der Regierung von Schwaben vor Baubeginn vorliegen.

Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Fertigstellung der Maßnahme, der Vorlage aller Rechnungen mit Nachweis der Zahlung sowie der Überprüfung der Ausführung durch die Gemeinde bzw. dem beauftragten Sanierungsbetreuer nach Maßgabe des gemeindlichen Haushalts.

Bei der Vergabe und Ausführungen von Bauleistungen sind bei einer Förderung ab 25.000,00 € die Richtlinien der VOB/A (Verdingungsordnung für die Vergabe von Bauleistungen) einzuhalten.

Fördervolumen: Das Volumen des kommunalen Förderprogramms wird nach Bedarf, dem zur Verfügung stehenden Städtebauförderungs-Jahreskontingent und den kommunalen Haushaltsmitteln festgelegt.

Lageplan Sanierungsgebiet:

Die Richtlinie "Kommunales Förderprogramm" mit Gestaltungsrichtlinien können Sie hier downloaden. Mehr...

Möttinger
Neujahrsempfang

 am 15. Januar 2017
im Vogelbauerhof in Balgheim

 

Folgenden Artikel entnehmen wir der Wochenzeitung Nördlingen vom 25.01.2017 (lind):

 

Riesgemeinde lud ein – Inklusion und Flüchtlingsthematik angesprochen!

 

Bürgermeister Erwin Seiler Seiler konnte neben Vertretern des örtlichen Lebens vor allem Mitarbeiter von der Hermann-Keßler-Schule Möttingen und Bürger, die sich in der Asylantenbetreuung eingebracht haben, begrüßen.

In seinem Grußwort ging Seiler auf die Geschichte der Lebenshilfe in Möttingen ein, die 1976 im alten Kleinsorheimer Schulhaus die erste Einrichtung für Menschen mit Behinderung eröffnet hatte.

Im selben Jahr begann auch der Bau der Hermann-Keßler-Schule in Möttingen.

Einen weiteren Schwerpunkt legte das Gemeindeoberhaupt in seiner Ansprache auf die Arbeit mit Flüchtlingen.

Neun Menschen haben in einem privaten Haus in Möttingen ihren neuen Lebensmittelpunkt gefunden, ein kleiner Helferkreis aus der Gemeinde kümmert sich um die Neuankömmlinge.

 


 

Veronika Lechner, Inklusionsbeauftragte der Lebenshilfe Donau-Ries, hielt einen Vortrag über die Inklusionsmöglichkeiten in der Gesellschaft und Stefan Schwab, Aktiver des Flüchtlinghelferkreises, stellte beim Neujahrsempfang seine Arbeit genauer vor.

Schwab erwähnte dabei, dass die Flüchtlinge in Möttingen sehr gut aufgenommen worden seien und es keinerlei Probleme gegeben hätte, wenngleich die Integration schwierig ist.

 

 

Beiden, wie auch allen weiteren Beteiligten, galt der Dank von Bürgermeister Seiler.

Zum Abschluss referierte Bürgermeister Seiler kurz über die Geschichte des Vogelbaueranwesens. 

Das bäuerliche Anwesen „Vogelbauer“ ist ein bedeutendes Zeugnis für die Ortsgeschichte von Balgheim und der Rieser Kulturlandschaft.

Es zählte zu den elf Ur-Höfen in Balgheim und geht vermutlich auf einen Hof der Siedlungsgründung in der Alemannenzeit zurück. Nach über 20-jährigem Leerstand erwarb die Balgheimer Dorfstiftung Anfang 2008 das im Ortszentrum liegende Anwesen vom Rieser Bauernmuseums- und Mühlenverein. Innerhalb von fünf Jahren erbrachten die Unterstützer der Balgheimer Dorfstiftung über 9.000 Stunden Eigenleistung, um den Vogelbauerhof zu retten und wieder mit Leben zu erfüllen. Heute beherbergt der „Vogelbauerhof“ unter anderem ein Museum und den Veranstaltungsstadel, einem sozialen und kulturellen Treffpunkt der Dorfgemeinschaft.

 


Feuerwerke nur an Silvester + Neujahr erlaubt!
 

Immer wieder tauchen Beschwerden aus der Bevölkerung auf, dass unter dem Jahr aus Anlass von Geburtstagen und Jubiläen nachts Feuerwerke abgebrannt werden. Was anfangs nur sporadisch ab und zu stattgefunden hat, scheint inzwischen zum Volkssport mutiert zu sein. Immer öfters knallt und böllert es, obwohl Feuerwerke unter dem Jahr gänzlich verboten sind. Nach § 23 Abs. 2 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz (SprengV), dürfen Klasse-II-Artikel nur vom 31. Dezember 0.00 Uhr bis zum 01. Januar 24.00 Uhr gezündet werden. Die Gemeinde Möttingen kann hier zwar eine Ausnahmegenehmigung erteilen und ein Feuerwerk ausnahmsweise erlauben, tut dies aber aus Gründen der Nachtruhe nur bis 22.00 Uhr. Das spätere Abbrennen von Feuerwerken und das Böllern werden von der Gemeindeverwaltung nicht genehmigt. Um Kenntnisnahme wird gebeten.

VHS Möttingen

 

Das druckfrische Frühjahrsprogramm 2017 der VHS Möttingen liegt vor und kann hier heruntergeladen werden. mehr...

Laufend landwirtschaftliche Flächen gesucht

Die Gemeinde Möttingen sucht laufend Ackerland und Wiesen zum Kaufen oder zum Tauschen. Bitte melden Sie sich bei Bürgermeister Erwin Seiler unter der Telefonnummer 09083/9610-12.

    

 Weihnachtsgruß

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel dienen uns Menschen häufig dazu, etwas in uns zu gehen und das ablaufende Jahr gedanklich Revue passieren zu lassen. 

Wir denken darüber nach, was während des Jahres hindurch alles geschehen ist oder was einen im kommenden Jahr erwarten mag. Dies gilt insbesondere dann, wenn es uns gelingt, der vorweihnachtlichen Hektik etwas zu entfliehen und man die Zeit findet sich verschiedenen Angelegenheiten, der Familie, Hobbys oder anderen liebgewordenen Dingen zu widmen. Erst dann wird man in der Lage sein, das Weihnachtsfest und die damit verbundene Botschaft richtig zu genießen und auf sich wirken zu lassen. Ich wünsche, dass Ihnen dies gelingen möge.

Ein besonderes Herzensanliegen ist mir, zu Weihnachten und zum Jahreswechsel auch allen unseren kranken und sich einsam fühlenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern meine Grüße zu übermitteln. Ich denke auch an die Familien, die im abgelaufenen Jahr den Verlust eines lieben Menschen beklagen mussten. Ihnen wünsche ich, dass sie gerade durch die Weihnachtsbotschaft neue Hoffnung schöpfen und mit Zuversicht in das neue Jahr 2017 gehen können.

Zum Jahresende möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, allen ganz herzlich Danke zu sagen, die sich für das Wohl unserer Gemeinde engagieren. Insbesondere danke ich allen, die in Vereinen, Organisationen, im kirchlichen Bereich, in ihrer Freizeit, ehrenamtlich tätig sind. Diese Leistungen sind nicht hoch genug einzuschätzen. Unser Gemeinschaftsleben steht und fällt mit dem ehrenamtlichen Engagement. Hierfür ein besonderer Dank. Zu den Ehrenamtlichen zählen auch die Gemeinderäte, die sich für eine positive Entwicklung unserer Gemeinde einsetzen. Dafür ebenfalls persönlich herzlichen Dank. Vielen Dank Ihnen allen für die gewährte Unterstützung, für die vertrauensvolle und angenehme Zusammenarbeit und für die vielen gut gemeinten Ratschläge. 

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2017 alles erdenklich Gute.

Ihr Erwin Seiler, Bürgermeister


 

Zur Abschlussdokumentation der Dorferneuerung Balgheim gelangen Sie hier...


Abschluss der Dorferneuerung Balgheim II am 09.10.2016

 

Folgenden Bericht entnehmen wir der Wochenzeitung vom 12.10.2016. Verfasser + Bild: Dieter Möhle

 

Balgheim ist fit für die Zukunft und macht „Lust auf’s Land“

 

12.600 Stunden freiwilliges Engagement schaffen Heimatverbundenheit, Identität und Zukunftsfähigkeit

Möttingen-Balgheim (dm). Der Möttinger Ortsteil Balgheim erntete viel Beifall und Lobesworte für die gelungene Dorferneuerung. Die im Januar 2003 beschlossene Maßnahme initiierte die Dorfgemeinschaft noch unter Bürgermeister a. D. Helmut Wiedemann (bis 2008). Sein Nachfolger, Erwin Seiler, empfing im Stadel des kulturhistorisch einzigartigen „Vogelbauer“-Anwesens, dessen Restaurierung und neue Nutzung neben der Umgestaltung des öffentlichen Straßenraums als wesentlicher Teilbereich der Maßnahme gilt, zum Gottesdienst mit anschließendem Festakt.

Aus der Sicht des Ltd. Baudirektors Wilhelm Preißinger (Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben, kurz „ALE“) war die Maßnahme „sehr erfolgreich“ und gleichzeitig „bemerkenswert“. Das „solide Fundament“ der Maßnahme bildeten eine intensive Vorbereitungsphase sowie ein Seminar an der Schule der Dorf- und Landentwicklung in Thierhaupten. Hierbei wurde der „Widerspruch des optischen Eindrucks mit dem sozialen Gefüge“ des Möttinger Ortsteils erkannt: seinerzeit dominierte der Eindruck des Vergangenen. Leerstehende Gebäude und ein schlechter Zustand des Straßenraums passten nicht zu der in Balgheim lebenden „engagierten Dorfbevölkerung“ mit „aktiven Vereinen“, so Preißinger. Das Zusammenwirken von Bürgermeister(n), Gemeinderat, Teilnehmergemeinschaft und dem ALE ermöglichte rückblickend eine sehr positive Veränderung und Intensivierung der Dorfgemeinschaft: „Es ist enorm, was sie alle geleistet haben.“ Neben den optisch sichtbaren Veränderungen kam Bewegung in den Ort: Balgheim bewies einmal mehr seine Fähigkeit, aus eigenem Antrieb Aktivitäten und Ideen zu entwickeln und diese mit Mut und Sachverstand zu realisieren. Es sei ein „vitales Dorf“ entstanden.

Als „Meilensteine“ des komplexen Maßnahmenkatalogs bezeichnete Preißinger die Sanierung des Vogelbauerhofes, die Errichtung des Denkmals Katharinenkirche, die Aufwertung des Feuerwehrplatzes, die dorfgerechte Neugestaltung innerörtlicher Straßenzüge, die neue Brücke über den Forellenbach, die Modernisierung des Jugendtreffs und ökologisch sinnvolle Anpflanzungen. Die Bevölkerung habe mit „Herz, Hand und Verstand“ einen immensen, unentbehrlichen Eigenbeitrag von insgesamt 12.600 Stunden beigetragen, 9.600 Stunden allein für die Sanierung des Vogelbauer-Anwesens.

In die Projekte wurden laut Preißinger rund 1,5 Millionen Euro investiert. Öffentliche Fördergelder der EU, dem Land Bayern und vom Bund in Höhe von rund 900.000 Euro reduzierten den Eigenanteil der Gemeinde auf ca. 600.000 Euro. Auch private Haus- und Grundbesitzer profitierten von Direktförderungen.

Bürgermeister Seiler betonte, dass eine umfassende Dorferneuerung unzureichend wäre, würde man sie nur auf die öffentlichen Bereiche beschränken, da insbesondere private Anwesen, Hofräume und Gebäude das Erscheinungsbild eines Dorfes prägen. Er verwies darauf, dass außerhalb der Dorferneuerung noch viele Maßnahmen von der Gemeinde und Landkreis durchgeführt wurden: dies waren der Kanalbau (1989 bis 2011), der Neubau der Kreisstraße und der Gehwege, die neue Straßenbeleuchtung, der Rückbau der Telekom-Leitungen und die Erneuerung von Feldwegen in Eigenleistung. Zwischen 1989 und 2016 wurden hierfür insgesamt 4 Millionen Euro investiert. Abzüglich der Umlagen und öffentlicher Zuschüsse verbleibe ein Eigenanteil von 1,5 Mio. Euro. Seiler bedankte sich bei allen Beteiligten für das Geleistete und forderte selbstbewussten Zukunftsoptimismus für die hervorragend funktionierende Dorfgemeinschaft.

Dass dieser dringend notwendig ist, beteuerte auch Landrat Stefan Rößle: Er bezeichnete die Investition von 4 Mio. Euro in einem Ortsteil mit nur 600 Einwohnern innerhalb kurzer Zeit als „unüblich“ und „beachtlich“, relativierte die Ausgabenhöhe jedoch mit der Sanierung des für den Landkreis und ganz Nordschwaben bedeutsamen Vogelbauer-Anwesens. Für ihn sei das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert „das Herzstück“ der Dorferneuerung. Besonders positiv beeindruckt zeigte er sich vom hohen ehrenamtlichen, freiwilligen Engagement aller Beteiligten, auch seitens der Jugend. Dies zeuge von einem ganz besonderen Gemeinschaftssinn, der es ermöglicht habe, die Lebens- und Wohnqualität deutlich aufzuwerten. Mit Blick auf die negative demographische Prognose (künftige Alterszusammensetzung der Bevölkerung) im Landkreis erläuterte Rößle, dass Balgheim eine „Herausforderung der Zukunft“ gemeistert habe.“ Ziel des Landkreises mit den Gemeinden sei es, die Attraktivität von Wohnen und Leben auf dem Land zu steigern, damit auch in naher Zukunft für die Wirtschaft genügend Fachkräfte bei uns wohnen und arbeiten. Mit der neu initiierten Initiative „Lust auf’s Land“ verfolge man das Ziel, die Vorzüge der ländlichen Strukturen zu verdeutlichen. Balgheim sei ein Dorf „auf das man Lust hat“. MdB Ulrich Lange betonte in seinem Grußwort auch die Bedeutung des Ortsteils als eines der unverwechselbaren Dörfer im Ries „mit einzigartiger Identität“ als solidarische Basis eines funktionierenden Gemeinwesens. Dieses Wir-Gefühl erzeuge Heimatverbundenheit.

 



(Bild: Dieter Möhle)

Viel Engagement steht hinter der nun abgeschlossenen Balgheimer Dorferneuerungsmaßnahme. Die Vorstandsmitglieder der Teilnehmergemeinschaft Dorferneuerung Balgheim II wurden mit Urkunden ausgezeichnet (v. l. n. r.): Landrat Stefan Rößle, Vorstandsvorsitzender Alexander Mayr (ALE), MdB Ulrich Lange, Stv. Amtsleiter Wilhelm Preißinger (ALE), Bürgermeister Erwin Seiler, Gerhard Strobel, Klaus Falk, Michael Frey, Thomas Berndorfer, Friedrich Frisch, Gerhard Gerstmeyr, Friedrich Klink, Bürgermeister a. D. Helmut Wiedemann, Auf dem Bild fehlen: Simone Schmid, Karl-Heinz Schmidt, Kurt Schröppel

 

Zur Abschlussdokumentation der Dorferneuerung Balgheim gelangen Sie hier...

 

Bürgerzentrum Möttingen

Die Bauarbeiten am Bürgerzentrum sind zeitlich im Plan. Der Gemeinderat, der Planungsausschuss und Vertreter des Obst- und Gartenbauvereins befassten sich in der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung mit der Ausschreibung der Außenanlagen, die Ende des Jahres erfolgen soll.

Der Landschaftsarchitekt Herr Daniel Schaar erläuterte den Gemeinderatmitgliedern den Umfang des Projekts „Außenanlagen“, die Gestaltung und die vorgesehenen Einzelmaßnahmen.

Das Kostenvolumen für die Außenanlagen wird zurzeit auf ca. 900.000 € geschätzt. Baubeginn soll Mai 2017 sein. Die Arbeiten sind in zwei Bauabschnitte geteilt (2017 + 2018). Die Gemeinde rechnet mit einem Zuschuss von 50 % von der Städtebauförderung.

 

Regionalbischof Oberkirchenrat im Kirchenkreis Augsburg und Schwaben Michael Grabow besuchte die Gemeinde und das Bürgerzentrum

Der Regionalbischof Michael Grabow besichtigte am 28.09.2016 das Bürgerzentrum Möttingen. Bürgermeister Seiler erläuterte dem Bischof und den Vertretern der Kirche nach einem Empfang im Gemeindeamt das Bauwerk vor Ort. Das multifunktionelle Gebäude soll ab 2018 die Kirchenverwaltung mit Räumen für die kirchlichen Organisationen wie Posaunenchor, Jugend usw., den Schützenverein St. Georg Möttingen und die Gemeindeverwaltung beherbergen.

 Bischof Grabow freute sich über den zügigen Baufortschritt und lobte die vorbildhafte Zusammenarbeit der Gemeinde Möttingen mit der Kirche und den örtlichen Vereinen. Er bezeichnete das Möttinger Bürgerzentrum als vorbildliches Gemeinschaftsprojekt unter der Federführung der Gemeinde Möttingen, das zur Nachahmung empfohlen werden kann.

 

 

Schnelles Internet in den Ortsteilen Appetshofen/Lierheim und Enkingen!

 

Die Gemeinde Möttingen hat in München von Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat Markus Söder am 07. März 2016 den Förderbescheid für den Breitbandausbau in den genannten Ortsteilen und für das Gewerbe- und Industriegebiet Enkinger Wegfeld erhalten. Aber auch die Baugebiete und der Altort in Möttingen profitieren! Gespräche in diese Richtung werden zurzeit geführt!

 

 

Bürgermeister Erwin Seiler hat am 07.03.2016 den offiziellen Förderbescheid für die Breitbanderschließung der Ortsteile Appetshofen/Lierheim, Enkingen und das Gewerbe- und Industriegebiet Enkinger Wegfeld von Staatsminister Markus Söder persönlich überreicht bekommen.

Mit dieser Übergabe konnte endlich das hochkomplizierte und sehr aufwändige "Auswahlverfahren zur Bestimmung eines Netzbetreibers für den Aus- bzw. Aufbau eines NGA-Netzes im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (Breitbandrichtlinie - BbR)" abgeschlossen werden.

Die Gemeinde Möttingen erhält für diesen Breitbandausbau vom Staat 173.950 € Zuschuss. Die Kosten des Projektes belaufen sich auf ca. 248.500 €.

In den Ortsteilen Appetshofen/Lierheim und Enkingen werden die Kabelverzweiger mit Glasfaserleitungen angefahren. Danach geht´s über Kupferleitungen zu den jeweiligen Anwesen. Im Gewerbegebiet Enkinger Wegfeld sollen die Betriebe direkt mit Glasfaser erschlossen werden. Den Auftrag für den Breitbandausbau hat die Firma DSLmobil aus Oberdorf erhalten.

Voraussichtlich bis Frühjahr 2017 bietet DSLmobil dann Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/sec. an. Nach Aussage des Geschäftsführers Herrn Korber sind dies jedoch nur Mindestangaben.

 

 

Auch Breitbandausbau in den Baugebieten und im Altort Möttingen möglich!

In den Verhandlungen mit der Firma DSLmobil wurde außerdem angesprochen, dass im Zuge der Breitbanderschließung von Enkingen, Appetshofen/Lierheim und des Gewerbe- und Industriegebietes Enkinger Wegfeld auch die Breitbanderschließung in den Bereichen Bautenbachweg, Kreuzweg, Krumme Gwand, Baadfeld II, Baadfeld III, Dorfplatz, Pfarrgasse und Kirchenweg verbessert werden könnte. Die Firma DSLmobil zeigte sich gegenüber der Gemeinde bereit, die Gebiete eigenwirtschaftlich mit Glasfaserkabel zu erschließen.

Hiervon würden dann auch die Anwesen im Bereich Dorfplatz und Pfarrgasse Möttingen, das neue Bürgerzentrum, das Gemeindeamt, der Kindergarten und die Feuerwehr Möttingen profitieren und es könnten wieder einige Lücken in Punkto schnelles Internet in der Gemeinde Möttingen geschlossen werden!

 

Christine Wagner Wiedemann löst Sandra Heuberger ab und leitet ab 2016 die VHS Möttingen! 

 

Die Geschäftsstelle der Rieser Volkshochschule in Möttingen hat eine neue Leiterin. Frau Christine Wagner-Wiedemann übernimmt ab 2016 diese Aufgabe von Sandra Heuberger.

Bürgermeister Erwin Seiler und VHS-Geschäftsführer Peter Schiele dankten Sandra Heuberger die geleistete Arbeit und Christine Wagner-Wiedemann für die Bereitschaft, diese Aufgabe in Zukunft ehrenamtlich zu übernehmen.

Anmeldung für Kurse und Fragen zur VHS ab sofort direkt bei:

Christine Wagner-Wiedemann
Metzgergasse 6
86753 Möttingen-Balgheim
Tel. 09083/9209819 oder 09083/9209813
Handy 0162/9865536

 

(von links - VHS-Geschäftsführer Peter Schiele, Christine Wagner-Wiedemann und Bgm. Erwin Seiler)

Vertrag über Breitbanderschließung mit DSLmobil GmbH unter Dach und Fach!

Die Ortsteile Appetshofen/Lierheim, Enkingen und das Gewerbegebiet „Enkinger Wegfeld“
surfen bald mit Höchstgeschwindigkeit!

 

 

Herr Matthias Korber von der Firma DSLmobil aus Oberndorf und Bürgermeister Seiler unterzeichneten nach einem langwierigen Ausschreibungsverfahren am 22.01.2016 im Gemeindeamt Möttingen endlich den Breitbandausbauvertrag für die Ortsteile Appetshofen/Lierheim, Enkingen und das Gewerbe- und Industriegebiet „Enkinger Wegfeld“. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 248.500 €. Die Gemeinde hofft auf einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 70 %. Voraussichtlich ab Herbst 2016 bietet DSLmobil Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/sec. an. Nach Aussage von Herrn Korber sind dies jedoch nur Mindestangaben. Mit dieser Maßnahme gehören auch die langen Wartezeiten mit den sich ewig drehende Eieruhren der Vergangenheit an. Bürgermeister Seiler freute sich, dass sein lang ersehnter Wunsch bald in Erfüllung geht – die Erschließung weiterer Ortsteile der Gemeinde Möttingen mit schnellem Internet.

„Das Internet ist inzwischen zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil unseres Lebens und unserer Gesellschaft geworden. Ohne ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist man quasi abgehängt. Diese Zeit ist jetzt für weitere Bereiche in der Gemeinde Möttingen vorüber. Trotzdem ist in Möttingen weiteres Engagement gefragt. Es gibt vor allem im Gemeindeteil Möttingen noch mehrere weiße Flecke, die nicht optimal erschlossen sind und bei denen eine Verbesserung notwendig ist.“ 

so Bürgermeister Seiler.


Beitragspflicht für Dachgeschossausbauten und Wintergärten

Die Gemeinde Möttingen macht darauf aufmerksam, dass Dachgeschosse, die nachträglich ausgebaut werden, der Beitragspflicht für den Kanalherstellungsbeitrag unterliegen. Dies gilt auch für Dachgeschossausbauten die ohne Bauplan ausgebaut werden können. Dies gilt auch bereits dann, wenn nur ein einziges Zimmer davon betroffen ist.

Die Grundstückseigentümer sind verpflichtet, den Ausbau bei der Gemeinde Möttingen nach Fertigstellung der Ausbaumaßnahme anzuzeigen. Wurde bereits ein Bauplan für den Ausbau der Dachgeschosse eingereicht, so wird der Kanalherstellungsbeitrag nach der Planvorlage abgerechnet. Die Berechnung erfolgt ebenfalls nach Fertigstellung der Maßnahme. Auch die Fertigstellung ist bei der Gemeinde Möttingen anzuzeigen. Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass auch Wintergärten oder sonstige Anbauten oder Gebäudeerweiterungen an Wohngebäuden oder Gewerbegebäuden der Beitragspflicht unterliegen. Die Gemeinde Möttingen wird entsprechende Prüfungen nach vorliegendem Bestandsplan vornehmen und gegebenenfalls eine Nachveranlagung durchführen. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen 1. Bgm. Seiler (Tel. 09083/9610-12) oder Herr Löfflad (Tel. 09083/9610-14) gerne zur Verfügung.