Städtebauförderung – Zuwendungen im Jahr 2014 für Umbauten

im Sanierungsgebiet Möttingen möglich!

 

„Kommunales Förderprogramm“

 

Die Gemeinde Möttingen ist mit dem Sanierungsbiet „Altort Möttingen mit Egerweg“ schon längere Zeit im Städtebauförderungsprogramm aufgenommen worden.

Für die im Sanierungsgebiet liegende Anwesen können die Bürger bei Umbauten und Sanierungen im Jahre 2014 Zuwendungsanträge stellen, wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen und bei der Gemeinde einen Antrag einreichen.

Auszüge aus den Richtlinien:

Förderzweck: Das Programm dient dem Erhalt und der Pflege eines einheitlichen Ortsbildes sowie des eigenständigen Charakters des Ortes. Die Entwicklung soll durch geeignete Erhaltungs-, Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen unter Berücksichtigung des Ortsbildes der funktionalen Anforderung an die Ortstruktur und ggf. unter denkmalpflegerischer Gesichtpunkte unterstützt werden.

Gegenstand der Förderung: Im Rahmen des kommunalen Förderprogramms können folgende Maßnahmen, soweit sie den Sanierungszielen entsprechen und vorbehaltlich vorhandener Haushaltsmittel sowie der Zustimmung der Regierung von Schwaben, gefördert werden:

-        Instandsetzung und Renovierung von Außenfassaden bestehend aus:

-        Instandsetzung und Erneuerung von Fenstern und Fensterläden

-        Instandsetzung und Erneuerung von Dachrinnen, Fensterblechen usw.

-        Dachinstandsetzungen

-        Instandsetzung und Erneuerung von Haustüren, Außentüren und Hoftoren

-        Instandsetzung und Erneuerung von Werbeflächen

-        Instandsetzung und Erneuerung von Einfriedungen und Außentreppen

-        Anlage bzw. Neugestaltung von Vor- und Hofräumen (z.B. durch Begrünung und Entsiegelung)

-        Sonstige gestalterische Maßnahmen im Sinne dieser Richtlinie

 

Fördervoraussetzungen: Die Maßnahme soll mit den von der Gemeinde Möttingen erlassenen Gestaltungsrichtlinien im Einklang stehen. Die Maßnahme muss der Verbesserung und Erhaltung des Ortsbildes und der Wohnfunktion dienen. Städtebauliche Missstände müssen behoben und Sanierungsziele nach den vorbereitenden Untersuchungen erreicht werden.

Jede Einzelmaßnahme muss mit der Gemeinde und ggf. mit den Denkmalschutzbehörden (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Landratsamt Donau-Ries) bei Einzelförderung mit förderfähigen Kosten von über 40.000,00 € auch mit der Regierung von Schwaben im Detail besprochen werden. Vorgaben und Auflagen sind zu erfüllen und einzuhalten.

Förderungshöhe /Förderungsbedingungen:

Die Förderung beträgt bis zu maximal 30 % der förderfähigen Kosten. Die Höhe der Förderung unterliegt der Einzelfallprüfung. Die Regelförderquote liegt bei 15 – 20 %. Es wird als Bagatellgrenze ein Förderbetrag von 1.000,00 EUR festgelegt. Die Förderung wird als einmaliger Zuschuss gewährt. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Zuwendungsempfänger: Die Fördermittel werden natürlichen und juristischen Personen gewährt.

Antragsverfahren: Anträge auf Förderung sind nach vorheriger fachlicher Beratung durch die Gemeinde bzw. in dessen Vertretung durch die Sanierungsbetreuung schriftlich an die Gemeinde Möttingen zu stellen. Dem Antrag auf Förderung sind folgende Unterlagen beizufügen:

-        Kurzerläuterung der geplante(n) Maßnahme(n)

-        Kostenangebote der einzelnen Gewerke (bei Einschaltung eines Architekten genügt eine Kostenschätzung) aus denen die geplanten Leistungen eindeutig hervorgehen.

-        Planunterlagen (wenn erforderlich)

-        Lageplan M 1:1000

-        Fotodokumentation des Zustands vor der Sanierung

Die Gemeinde prüft, ob die Maßnahme dem Förderzweck entspricht. Baurechtliche und denkmalschutzrechtliche Erfordernisse bleiben davon unberührt. Wird die Förderung befürwortet, legt die Gemeinde die Höhe der Förderung fest. Es erfolgt der Abschluss eines Sanierungsvertrages mit dem Antragsteller.

Es darf erst nach schriftlicher Zustimmung durch die Gemeinde begonnen werden. Bei Maßnahmen mit Förderbeträgen von über 8.000 € muss zusätzlich die Zustimmung der Regierung von Schwaben vor Baubeginn vorliegen.

Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Fertigstellung der Maßnahme, der Vorlage aller Rechnungen mit Nachweis der Zahlung sowie der Überprüfung der Ausführung durch die Gemeinde bzw. dem beauftragten Sanierungsbetreuer nach Maßgabe des gemeindlichen Haushalts.

Bei der Vergabe und Ausführungen von Bauleistungen sind bei einer Förderung ab 25.000,00 € die Richtlinien der VOB/A (Verdingungsordnung für die Vergabe von Bauleistungen) einzuhalten.

Fördervolumen: Das Volumen des kommunalen Förderprogramms wird nach Bedarf, dem zur Verfügung stehenden Städtebauförderungs-Jahreskontingent und den kommunalen Haushaltsmitteln festgelegt.

Lageplan Sanierungsgebiet:

 

Die Richtlinie "Kommunales Förderprogramm" mit Gestaltungsrichtlinien können Sie hier insgesamt downloaden. Mehr...