Neujahrsempfang der Gemeinde Möttingen am 10.01.2010
im Vereinsheim „Zur Alten Schule“ in Balgheim


 

Folgenden Artikel entnehmen wir den Rieser Nachrichten vom 14. Januar 2010: 
 

Ein Empfang für die Jugend 

- Jugendbeauftragte erläutert ihre Aufgaben - 

Die Gemeinde Möttingen veranstaltete ihren alljährlichen Neujahrsempfang in der „Alten Schule" in Balgheim. Eingeladen waren dieses Jahr die gemeindlichen Jugendgruppen der Gesamtgemeinde Möttingen mit allen Ortsteilen.

Die Gemeinderätin und Jugendbeauftragte der Gemeinde, Lisbeth Gruber, begrüßte den Vorsitzenden des Kreisjugendrings, Thomas Krepkowski, und die über 80 Jugendlichen, die der Einladung gefolgt waren. Sie erläuterte ihre Funktion als Jugendbeauftragte Möttingens und bedankte sich bei der Gemeinde für die Achtung und Anerkennung, welche der gemeindlichen Jugend hiermit entgegengebracht werde. 

- Werbung für die Feuerwehr  - 

Nachdem Bürgermeister Erwin Seiler die Jugend ebenfalls begrüßt hatte, stellte er vor allem die vielen Aktivitäten und das große Engagement der Jugendgruppen der letzten Jahre in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vor. „Unsere Jugend bewegt viel in unserer Gesellschaft", so der Ortschef, „und bei uns in der Gemeinde bewegt sie viel Positives." Möttingen besitze überdies nun in allen Ortsteilen ein Jugendhaus oder einen Jugendraum. Eine Lanze brach der Bürgermeister für die Ortsfeuerwehren, die sich freuen würden, wenn sich mehr junge Leute - Frauen oder Männer - für sie engagierten. Die Feuerwehr vermittle großes technisches Wissen, Kameradschaft und die Möglichkeit, dem Nächsten zu helfen. Insgesamt wünschte sich Erwin Seiler, dass die jungen Leute der Gemeinde treu blieben und sich für diese einsetzten.

Die Jugendband „Mittendrin" legte die Atmosphäre eines Rockcafes mit eigenen Songs in den Raum. Fünf Jugendliche aus dem Ries haben sich dem Deutsch-Rock verschrieben. Sie texten und komponieren ihre Lieder selbst.

Der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Thomas Krepkowski aus Donauwörth, stellte in seinem Vortrag die Situation und die Lebensbedingungen von Jugendlichen heute vor. Jeder konnte sich dabei in irgendeiner Weise wiederfinden. Die Flexibilität in Beruf und Ort seien die entscheidenden Faktoren, welche Jugendliche heute zu bewältigen haben. Doch das Heimatgefühl sollte in der Jugend gelegt werden und dies geschehe weitgehend in Vereinen und Jugendgemeinschaften. Auch sei hier das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen gefragt, um diese gewachsenen Strukturen weiter auszubauen und vor allem zu erhalten. 

- Jugendräume vorgestellt - 

Anschließend präsentierten sich die eingeladenen „Juzes“ dann hervorragend mit Bildern. Jeder Ortsteil stellte seine fast neuen und gut erhaltenen Jugendräume dar sowie die Aktivitäten, welche das ganze Jahr stattfinden.

Nach der Veranstaltung wurden die Besucher noch zu einem Rundgang in die neu gestalteten Räume des „Juze Balge" eingeladen. Viele Jugendliche nahmen auch diese Gelegenheit wahr.